Verfasst von: wehzet | November 2, 2010

Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos

„Stockfotografie“ von Robert Kneschke ist ein Buch, das einen Newcomer der Stockfotografie begeistern wird, einen „Stockhobbyisten“ mit ein paar Jahren Erfahrung viele Tipps bietet und sogar für „alte Hasen“ auch noch den einen oder anderen Tipp zu bieten hat.

Was mir sehr gut gefällt, dass Robert in seinem Buch eine große  Fülle an sinnvollem und verwertbarem Know How weiter gibt, obwohl er zu den wenigen Fotografen in Deutschland gehört, die von der Stockfotografie leben und er somit gar keinen Grund hätte sein Wissen zu teilen.

Zum Preis von 24,95  erhält man ein über 400 Seiten dickes Buch im  Format 17 cm x 24 cm. Der Hauptteil des Buches ist in schwarz/weiß gehalten, im Anhang B befindet sich der farbige Bildteil. Das Druckbild ist sehr angenehm, das Papier glänzt etwas. Wichtige Hinweise und Anmerkungen findet man  in kleinen grauen Kästchen an den Layoutrand, was ich als sehr praktisch empfinde. Es finden sich 30 thematisch gegliederte Kapitel mit diversen Unterpunkten sowie Anhang A und B  und ein ausführliches Index in diesem Buch. Es teilt sich in die Bereiche „Fotos machen“ und „Fotos verkaufen“ auf und bietet viele aktuelle Web-Links  im Anhang A.

Obwohl sich das Buch sowohl an Neulinge, als auch an fortgeschrittene Hobby-Fotografen richtet, schafft es die Herausforderung, durch eine sehr gute und detaillierte Gliederung, beide Gruppen hervorragend zu bedienen.

Zunächst einmal ein Lob dem Autor, der mit seiner konsequenten Gliederung und seiner Erfahrung, das Thema Stockfotografie übersichtlich  und umfassend abdeckt.

Der Leser darf kein fototechnisches Grundlagenbuch und auch keine Abhandlung über Fotorecht erwarten, obwohl der Autor viele Bereiche davon mitbehandelt.

Es geht hierbei um die Stockfotografie und alles was damit zusammen hängt, wie z. B. Ausrüstung, Gestaltung, Motive, Bildqualität, Verschlagwortung, Zusammenarbeit mit Models, Bildagenturen, Urheber- Eigentums- Marken- und Persönlichkeitsrechte, Vertrieb, Marketing sowie Steuer und Versicherung … eigentlich alles, um das man sich als Stockfotograf Gedanken machen muss bzw. sollte. Was nicht heißt, dass man in einigen Fällen einmal den Kauf eines Fachbuches oder die Beratung eines Fachmannes in Anspruch nehmen muss.

Im Bereich „Bilder verkaufen“ wird es dann für die fortgeschrittenen Hobby-Fotografen interessant, dort gibt es die wertvollen Tipps zur Verschlagwortung , der „richtigen“ Agentur, der Berufsgenossenschaft und weiterer Versicherungen und zum leidigen Thema: Steuern und Buchhaltung.

Selbst den Themen Stockvideo und Stockaudio ist ein kleines Kapitel gewidmet, womit Robert dem Leser die Dynamik des Stockmarktes und somit neue Einnahmequellen aufzeigt.

Als letztes noch ein Lob für den Autor, der von diversen Stockfotografen die Einnahmen zusammen getragen hat um dem  Leser ein Gefühl für das Marktvolumen des Stockmarktes zu geben.

Robert’s Blog

www.alltageinesfotoproduzenten.de

Homepage des Verlages, auf der das Buch auch direkt bestellt werden kann.

Robert Kneschke „Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos“ mitp 2010.

ISBN 987-3-8266-5886-0

Robert Kneschke – Stockfotografie  Geld verdienen mit eigenen Fotos*

Empfohlen wurde mir das Buch von Fotostudio Omori, Mannheim


Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: