Verfasst von: wehzet | September 27, 2013

Tierfotografie mit Aufsteckblitz – Gastbeitrag

Tapsige Kätzchen, die ihre ersten Schritte gehen. Ein neugieriger Hund mit seinem Herrchen. Oder ein imposanter Hengst im kraftstrotzenden Galopp. Für Tierfreunde und Hobbyfotografen gibt es kein besseres Motiv, als das eigene Haus- oder Lieblingstier. Während die Fotografie außerhalb von Studios oder den eigenen vier Wänden vor allem durch den Lichteinfall der Sonne bestimmt wird, stellt die Tierfotografie innerhalb geschlossener Räume eine besondere Herausforderung dar.

Umgang mit dem Aufsteckblitz

aufsteckblitz Der Aufsteckblitz ist die am häufigsten genutzte Lichtquelle, wenn nicht genügend natürliches Licht vorhanden ist. Gerade bei Wohnungstieren ist es zudem sinnvoll, einen Blitz zu verwenden, um das Tier scharf und perfekt ausgeleuchtet zu präsentieren. Denn nur mit dem Blitz ist es möglich, Verschlusszeiten von 1/250 Sekunde und höher einstellen zu können. Ohne Blitz würde die Verschlusszeit viel zu lange dauern, um ein scharfes Abbild des Tieres zu erlangen, da dieses nur äußersten selten so lange still sitzt oder steht. Wichtig beim Umgang mit dem Aufsteckblitz ist zudem, dass das Bild trotz künstlicher Lichtquelle natürlich wirken soll. Achten Sie also auf Belichtungsdaten und ISO- Empfindlichkeit und passen Sie diese der Lichtstimmung an, damit das Bild nicht zu hell und künstlich wirkt.

Machen Sie sich interessant

hund-portrait-bild-myphotobookWährend man Gegenstände und auch Menschen lange Zeit fast regungslos verharren lassen kann, um das beste Bild zu bekommen, ist dies bei Tieren so gut wie unmöglich. Die Tiere funktionieren nicht auf Knopfdruck und so muss man das annehmen, was das Tier gerade anbietet. Hilfreich, wenn Sie nicht ein Foto eines natürlichen Ablaufs (zum Beispiel das Spiel zweier Katzen oder das Knabbern eines Kaninchens) ablichten wollen, ist die Aufmerksamkeit des Tieres zu gewinnen. Ob Futter, Rascheln mit einer Tüte oder Quietschen mit dem Lieblingsspielzeug. Werden Sie zum Objekt der Neugierde, dann liegen Ihnen die Tiere sprichwörtlich zu Füßen.

Vorsicht mit dem Blitzlicht

Wenn Sie Ihr Tier nun soweit haben, dass es aufmerksam und neugierig in die Kamera schaut, ist es das Wichtigste, den Aufsteckblitz auf keinen Fall direkt in die Augen des Tieres zu richten. Die Tiere besitzen – im Gegensatz zu uns Menschen – eine reflektierende Schicht, die die Netzhaut überzieht, damit diese im Dunkeln besser sehen können. Diese Schicht reflektiert das Blitzlicht und sorgt für unschön leuchtende oder rote Augen. Dieses Leuchten kann letztlich nur ein katze-portrait-bild-myphotobookBildbearbeitungsprogramm beheben. Damit Sie sich die Arbeit sparen, ist es wichtig, den Blitz weit aus der optischen Achse heraus zubewegen. Das gelingt mit einem entfesselten, also einem nicht am Blitzschuh der Kamera befestigten, aber dennoch mit ihr in Verbindung stehenden Blitz, oder dem Vorblitz des Aufsteckblitzes. Damit ist es möglich, dass sich die Pupille verengt und die Reflektion minimiert. Aber auch ein mögliches Blinzeln des Tierauges kann es bewirken. Eine sehr bewährte Methode ist daher der indirekte Blitz. Der Aufsteckblitz wird auf einer weißen Wand oder einer weißen Decke umgelenkt, reflektiert diese im 90-Grad-Winkel und trifft so deutlich sanfter und milder auf das Tier. Vorteil ist, dass es nicht zu den Reflexionen im Auge kommt und das Tier dennoch gut ausgeleuchtet ist.

Was tun mit Tierportraitshund-bild-mit-maedchen-myphotobook

Tolle Tierfotos sind meist zu schade, um Sie einfach digital abzuspeichern wo sie schnell in Vergessenheit geraten können. Besonders wenn es sich um das eigene Haustier handelt, möchte man die Bilder auch zeigen und entsprechend weiterverarbeiten. Für Tierportraits eignen sich besonders gut großflächige Leinwände, Poster oder hochwertige Alu Dibonds wie bei myphotobook erhältlich.

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